Lungenfachärzte im Elisabeth-Carrée Gütersloh
Lungenfachärzte im Elisabeth-Carrée Gütersloh

CORONA

Hier finden Sie, was wir tagesaktuell zum Thema sagen können.

 

 

 Das Corona-Virus erfordert auch unsere volle Aufmerksamkeit. Wir bitten alle Patienten, die den Verdacht hegen, mit Covid-19 infiziert zu sein, sich vor einem Besuch telefonisch anzumelden, damit die nächsten sinnvollen Schritte abgesprochen werden können.

 

Eine Bitte von uns an Sie! Wenn Sie uns besuchen, bringen Sie bitte, wenn möglich, einen Mundschutz für sich selbst mit. Das kann auch eine selbsgemachte Stoffmaske oder ein Buff sein. Damit schützen Sie Ihre Umgebung und unser Team vor einer möglichen Infektion durch Sie. Das wird bedeutsam, wenn wir Ihnen bei einer körperlichen Untersuchung oder einer Blutabnahme näher als 1,5 Meter kommen müssen.

Vielen Dank.

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat unter der 116117 eine Patientenhotline für Fragen zum Coronavirus für das jetzige Wochenende eingerichtet. Hier beantworten Ärzte mögliche Fragen zum Coronavirus.

 

 Für Bürger des Kreises Gütersloh und ihre Fragen rund um das Thema Corona gilt die  Rufnummer: 05241 85-4500. Erreichbar Mo-Fr von 8-17 Uhr

 

Schauen Sie auch auf die ständig aktualisierte Seite des Robert-Koch-Institutes.

Informationen der BZgA für Bürger unter www.infektionsschutz.de

 

KONKRETES VORGEHEN IM VERDACHTSFALL:

 

Selbstbefragung

 

Habe ich grippeähnliche Symptome ( Husten, Fieber bis 38,5°, infektbedingte Atemnot)

UND

war ich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet

UND/ ODER

hatte ich Kontakt zu einem Corona- Erkrankten?

 

Nutzen Sie auch den strukturierten Fragebogen der Charite: https://covapp.charite.de

 

Das Labor Krone in Bielefeld bietet seit kurzem Bluttests an, die eine schon abgelaufene Corona- Infektion anzeigen. Aktuell ist es noch eine Privat-Leistung , die um 14,- bis 16,-€ plus Versand kosten. Möglicherweise wird es demnächst eine Kassenleistung. Aber wer dringend wissen muss, ob er eine Infektion hinter sich hat, kann diesen Test beim Hausarzt oder bei uns anfordern.

 

Zum Thema inhalierbares Cortison hier eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie

 

STELLUNGNAHME

16. März 2020

Asthma-Patienten und COVID-19
Lungenexperten raten: Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) unverändert fortführen

Berlin – Aktuell finden sich Stimmen, die die Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) – das Kern-Element der Asthma-Therapie – vor dem Hintergrund der aktuellen Corona- virus-Epidemie in Frage stellen. So wies Professor Dr. med. Christian Drosten, Institut für Virologie der Charité Berlin, in seinem Podcast vom 13. März 2020 darauf hin, dass Asthma-Patienten mit ihrem Arzt darüber sprechen sollten, ein auf Kortison basieren- des Asthma-Medikament durch ein Medikament zu ersetzen, welches das Immunsys- tem weniger angreife. Diese Aussage verunsichert Patienten und Behandler.

Die deutschen Asthma-Spezialisten empfehlen, bei Kindern und Erwachsenen mit Asthma eine adäquate und individuell eingestellte antiasthmatische Inhalations-Therapie (insbe- sondere auch eine ICS-Therapie) nicht aus diesem Grund zu ändern oder gar zu beenden. Die Gefahr, dass sich das Asthma dadurch in bedrohlicher Weise verschlechtert und (ansonsten unnötige) Arztbesuche oder Krankenhaus-Aufenthalte erforderlich macht – einschließlich möglicher Kontakte mit COVID-19-Patienten – sei für den einzelnen Asthma- Patienten wesentlich bedrohlicher als ein mögliches, gleichwohl unbelegtes Risiko einer Förderung der Ansteckung mit dem Coronavirus (SARS-Cov-2). Eine erfolgreiche Inhalationstherapie bei Patienten mit Asthma sollte daher auch und gerade in der aktuellen Coronavirus-Pandemie unverändert fortgesetzt werden.

Alle übrigen, vom Robert Koch-Institut empfohlenen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen, einschließlich der Meidung von Sozialkontakten, sind selbstverständlich auch von Patien- ten mit Asthma zu befolgen.

Für die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V: (DGP):
Michael Pfeifer (Donaustauf), Marek Lommatzsch (Rostock), Stephanie Korn (Mainz), Christian Taube (Es- sen), Johann Christian Virchow (Rostock), Roland Buhl (Mainz)

Für die Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e.V. (GPP): Matthias Kopp (Lübeck)

Seite 1 I 2

 

Coronavirus: Diagnosezentrum der KVWL auf dem Gelände des Klinikums

Testung nur nach vorheriger Anmeldung durch den Hausarzt

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat ein Diagnosezentrum auf dem Gelände des Klinikum Gütersloh eingerichtet (Zufahrt über den Parkplatz Hochstraße), in dem Menschen aus dem Kreis Gütersloh ab sofort zentral auf den Coronavirus getestet werden. Ein Test im Diagnosezentrum erfolgt nur nach vorheriger Anmeldung über den Hausarzt. Patienten ohne Termin können nicht behandelt werden.

Personen mit Coronavirus-Verdacht müssen sich deshalb zuerst telefonisch an den Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitsschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 werden. Der Arzt klärt dann am Telefon, ob es sich um einen begründeten Verdachtsfall handelt, leitet den Patienten ggf. an das Diagnosezentrum weiter und meldet den Patienten gleichzeitig an das Gesundheitsamt. Mit dem Diagnosezentrum wird ein fester Termin vereinbart, zu dem der Patient mit dem Auto direkt zum Diagnosezentrum vorfahren kann. Der Abstrich wird direkt am Fahrzeug entnommen, so dass es zu keinem Kontakt zu weiteren Personen und Gegenständen kommen kann. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen die Patienten zu Hause in Quarantäne bleiben.

Wir bitten außerdem noch einmal darum, dass Sie sich nicht direkt an das Klinikum Gütersloh wenden – auch zum Schutz Ihrer Mitmenschen. Die Testung von Patienten obliegt dem Hausarzt bzw. dem zentralen Diagnosezentrum. Nur die Patienten, die klinisch ernsthaft krank sind und einen stationären Aufenthalt benötigen, werden im Klinikum Gütersloh aufgenommen.

ABLAUFPLAN FÜR DAS DIAGNOSEZENTRUM, Stand 16.3.2020

1)Meldung über Hausarzt oder Facharzt  an das Gesundheitsamt per Fax- Meldebogen mit Telefonnummer des Patienten.

2) Meldebogen parallel an das Diagnosezentrum.

3) Telefonische Einbestellung  des Patienten zum Test.

 

WIE KANN ICH MICH SCHÜTZEN?

MUSS ICH ARBEITEN? WAS IST MIT KRANKSCHREIBUNG?

So ist die aktuelle Regelung:

Ab sofort können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Diese Regelung gilt für Patienten, die an leichten Erkrankungen der oberen Atemwege erkrankt sind und keine schwere Symptomatik vorweisen oder Kriterien des RKI für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen. So sollen die Praxen entlastet und die übrigen Patienten vor einer drohenden Infektionsgefahr geschützt werden. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband verständigt. Die Vereinbarung gilt ab dem 09. März 2020 und zunächst für vier Wochen.

 

IMPFUNGEN:

Die STIKO empfiehlt ab sofort: Angesichts der Knappheit  von Pneumovax sollen bis auf Weiteres zunächst Erwachsene geimpft werden, die eine Immunschwäche haben, mindestens 70 Jahre alt sind oder unter einer chronischen Atemwegserkrankung leiden.

 

 

 
 
 
   
   
   
    
   
 
 

Sprechzeiten

 

Telefon 05241 211 7850
 
Montag: 08.00 - 13.00
14.30 - 18.00
Dienstag: 08.00 - 13.00
14.00 - 16.45
Mittwoch: 08.00 - 13.00
Donnerstag:  08.00 - 13.00
14.30 - 18.00
Freitag: 08.00 - 13.00
 

 

 
 
   
   
 
Stadtring Kattenstroth 128
33332 Gütersloh
Telefon 05241 211 7850
Fax 05241 211 7899

 

Mit fachlicher Kompetenz und umfassendem Wissen sind wir die richtigen Ansprechpartner, wenn es um Ihre Gesundheit geht.

Werfen Sie einen Blick auf unser Team und erfahren Sie alles.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Lungenärzte im Elisabeth-Carrée Gütersloh